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Willkommen auf der Seite 'Mehr Als Flucht. Initiativen und Hintergründe aus Kultur- und Sozialanthropologischer Perspektive'

 

Eine der dringensten Herausforderungen unserer Zeit betrifft jene um Flüchtlinge und ihre Integration in Österreich und der gesamten EU. Die Initiative „Mehr als Flucht“, die im Herbst 2015 entstand, will einen Überblick zu Forschungen, Veranstaltungen und Initiativen aus dem Umfeld der Kultur- und Sozialanthropologie in diesem Bereich bieten.

Im Frühjahr 2017 startete das Projekt "Mehr als Flucht - Infos zu Herkunftsregionen", dessen Ziel die Wissensvermittlung über die Herkunftsländer Syrien, Irak, Somalia und Afghanistan sowie über soziokulturelle und religiöse Praktiken ist. Weitere Informationen finden Sie hier.

!! COMING SOON !!

Juni 2017: Erscheinung unserer Informationsbroschüren zum Downloaden

Herbst 2017: Start der Informationsvorträge

 

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Wir freuen uns auch sehr über Eure *likes* auf Facebook :-)

Im Sommersemester 2017 findet die Ringvorlesung Mehr als Flucht - Forschungserkenntnisse und Aussichten unter der Leitung von Susanne Binder und Gebhard Fartacek statt.

Gerne möchten wir Euch auch noch auf das Refugee Outreach & Research Network (kurz ROR-n) aufmerksam machen, wo immer wieder sehr interessante Lectures stattfinden.

[Zum Institut]

Aktuelles

Nachrichten

Gute Nachricht :)

 

Das angewandte KSA-Projekt "Interkulturelles Mentoring für Schulen" wurde am 1. Mai mit dem Preise SozialMarie in der Höhe von 2000 Euro im ORF-Kulturhaus ausgezeichnet.

Herzliche Gratulation vom Team "Mehr als Flucht" und alles Gute für die weitere Arbeit! :)

 

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START:Hilfe für jugendliche Flüchtlinge

 

https://www.facebook.com/mehralsflucht/posts/1023383451127127 

 

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AUSSCHREIBUNG:

Das Projekt "Museum auf der Flucht" am Volkskundemuseum Wien ruft hoch qualifizierte und motivierte Asylwerber*innen in Österreich auf, sich für ein Museum-Fellowship (6-12 Monate) zu bewerben. Grundlage dafür ist ein individuelles Projekt (von Forschung bis zur Selbst-Qualifizierungsmaßnahme) mit Bezug zu Fragen der Museumsarbeit. Darüberhinaus gewährt das Volkskundemuseum Einblick in verschiedene museale Bereiche sowie Unterstützung bei der Durchführung der individuellen Projekte, beim Spracherwerb, bei der Anerkennung akademischer Titel und bei der Kontaktaufnahme zu für sie relevanten Institutionen in Österreich.

Weitere Informationen:
http://www.volkskundemuseum.at/forschung

 

CALL FOR APPLICATIONS:


"Museum on the run" invites Asylum Seekers to apply for Museum Fellowships

The project "Museum on the run" based at the Volkskundemuseum Wien invites highly qualified and motivated Asylum Seekers in Austria to apply for a museum fellowship (6-12 months). The fellowships are based on individual projects, be they research, art or self qualification that are in a broad sense connected to questions of museum work. Furthermore the museum offers access to different divisions of its house and will support the fellows with their projects, with language acquisition, with the nostrification of their academic titles and with approaching institutions relevant to the fellows and their projects.

Further informations:
http://www.volkskundemuseum.at/forschung

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Buchempfehlung

 

Werner Schiffauer / Anne Eilert / Marlene Rudloff (Hg.): So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. 90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten

In der Auseinandersetzung mit Flucht hat sich die deutsche Zivilgesellschaft neu aufgestellt. Zwischen 2015 und 2016 sind etwa 15.000 Projekte entstanden, in denen kreative Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen der Zuwanderung gefunden wurden. Sie bilden eine Alternative zu Panikreaktionen, die den einzigen Umgang mit Flucht in Kontrollen und Abschreckung sehen. In diesem Band werden 90 beispielhafte Projekte dargestellt. Sie zeigen, welche Kraft zur Bewältigung von gesellschaftlichen Problemen in der gegenwärtigen Zivilgesellschaft zu finden ist – und welches Potenzial zu einem neuen Miteinander nicht nur im Umgang mit Zuwanderern, sondern auch innerhalb der Zivilgesellschaft steckt.

Diese Publikation wurde durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3829-5/So-schaffen-wir-das-eine-Zivilgesellschaft-im-Aufbruch 

 

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Neuerscheinung!


Susanne Binder, Gebhard Fartacek (Hg.): Facetten von Flucht aus dem Nahen und Mittleren Osten

Ein Blick „über den Zaun hinaus“

Der vorliegende Band informiert über Herkunftsregionen und Hintergründe aktueller Fluchtbewegungen. Im Fokus stehen sozialanthropologische Ansätze der Flüchtlingsforschung, Flüchtlingsrouten, Aspekte des Asylwesens, praktische Beratungsarbeit und Integrationsinitiativen im Aufnahmeland sowie psychotherapeutische Perspektiven. Den Abschluss bilden Rekonstruktionen von gedachten und gelebten Zugehörigkeiten oder Abgrenzungen zu kriegerischen Entwicklungen in Syrien, die entlang narrativer Interviews mit Geflüchteten erhoben wurden. Mit Beiträgen von Astrid Aringer, Susanne Binder, Philipp Bruckmayr, Gebhard Fartacek, Elisabeth Fiorioli, Elena Jirovsky, Irene Kucera, Petra Limberger, Camilla Mittelberger, Nora Ramirez Castillo, Yvonne Schaffler, Leonardo Schiocchet, Andreas Schulz, Melanie Schwaß, Sandra Schweiger, Jelena Toši?, Lisa Vavra und Sigrid Waser-Wagner.

http://www.facultas.at/list?back=e3535b11374956edcc992d449d68d364&xid=4180528

 

 

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BUCHEMPFEHLUNG

Klaus J. Bade, Migration - Flucht - Integration: Kritische Politikbegleitung von der ‚Gastarbeiterfrage' bis zur ‚Flüchtlingskrise'. Erinnerungen und Beiträge

Die ‚Flüchtlingskrise' ist nicht die erste ‚Krise' in Sachen Migration, Flucht und Integration in Deutschland und Europa. Klaus J. Bade, Begründer der modernen Historischen Migrationsforschung in Deutschland und streitbarer Vertreter der Kritischen Politikbegleitung, blickt zurück. Der Grenzgänger zwischen Migrationsforschung und Migrationspolitik präsentiert eine autobiografische Sicht auf sein kritisches Engagement und eine Auswahl seiner Medientexte und öffentlichen Vorträge - von der ‚Gastarbeiterfrage' damals bis zu ‚Flüchtlingskrise' und Terrorangst heute. Das Buch bietet Erinnerungen, Bestandsaufnahmen, Kritik und Denkanstöße: Wo stehen wir heute in Sachen Migration - Flucht - Integration? Worauf müssen wir uns für die Zukunft einrichten? Woran können wir uns orientieren?

Der Autor:
Prof. em. Dr. Klaus J. Bade lehrte bis 2007 Neueste Geschichte an der Universität Osnabrück und lebt seither in Berlin. Er war Begründer des Osnabrücker Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS), des bundesweiten interdisziplinären Rates für Migration (RfM), stellvertretender Vorsitzender des Sachverständigenrats der Bundesregierung für Migration und Integration 2004/05 und 2008-2012 Gründungsvorsitzender des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) in Berlin. Bade war Fellow/Gastprofessor an den Universitäten Harvard und Oxford, am Netherlands Institute for Advanced Study (NIAS) sowie am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Er hat zu Migration und Integration in Geschichte und Gegenwart viele Forschungsprojekte geleitet, einige Dutzend Bücher sowie einige hundert kleinere Schriften veröffentlicht. Für sein Engagement in Forschung und Kritischer Politikbegleitung hat er diverse Auszeichnungen erhalten.

 

Von Loeper Literaturverlag, Karlsruhe, April 2017, 616 S.

32 Euro (Subskriptionspreis bis 30.4.2017: 25 Euro)

 

 

 

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Kostenlose, interaktive Lernplattform

Zusammen:Österreich - Österreichischer Integrationsfonds

Lernmaterialien für über 100 ausgearbeitete Unterrichtseinheiten und Aktivitäten rund um Integration, Migration und Zusammenleben warten auf ihren Einsatz.

http://lernplattform.zusammen-oesterreich.at/

 

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ANGEBOTE FÜR FLÜCHTLINGE


1. Kunstprojekt von Hanna Putz – Einladung zur Mitarbeit!

Ich darf mich kurz vorstellen; mein Name ist Hanna Putz, ich bin Fotografin, meine Arbeit sowie weitere Infos zu meiner Person können Sie auf hannaputz.com bei Interesse einsehen.

Ich schreibe Ihnen, da ich für ein Projekt, initiiert von der Organisation ‚Unu O Unu', auf der Suche bin nach Geflüchteten Menschen die Lust hätten mit mir  im Februar an einem Fotoprojekt zu Arbeiten.

Die Fotos die dabei entstehen sollen, werden im April im Zuge einer Ausstellung in der Sadie Coles Gallery www.sadiecoles.com  in London zum Verkauf stehen, der Erlös geht zu 100% an die Menschen selbst, die mitgemacht haben bzw an die sie unterstützende Organisation. Geplant ist es 2-4 Arbeiten zu zeigen á Verkaufspreis 1000-2000 Euro.

Hierfür suche ich geflüchtete Personen  Frauen im Alter zwischen 18 - 40 Jahren  & Junge Männer 15 - 25 Jahre aller Nationalitäten, mit minimalen Englischkenntnissen (oder Deutsch).

Ich würde vorschlagen in den kommenden zwei Wochen einen Termin zum kennen lernen auszumachen.

Zum Ablauf selbst; Ich plane verschiedenes zu unternehmen dh die Fotos werden mal drinnen mal draußen gemacht zB; ein Spaziergang in den Prater/die Freudenau, ein Besuch im Museum gemeinsam, mal gemeinsam kochen...etc. ich überlege mir momentan verschiedene Locations und zu unternehmende Aktivitäten und würde dann schauen, was sich organisieren lässt bzw auf was man gemeinsam Lust hat. Ein genauer zeitlicher Aufwand ist nicht geplant, das würde ich mir individuell mit der Person/den Personen ausmachen und schauen wer wann/wie Zeit hat. Sämtliche mögliche Kosten werden in der Zeit natürlich von mir übernommen (Eintritt Museum oder Verkostung während des shoots etc)

Bei weiteren Fragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,

Hanna Putz

info@hannaputz.com

0650 342 6623

 

 

2. Ausbildungsplätze für Geflüchtete!

Unser Ziel ist den Geflüchteten (Asylstatus egal) alles zu bieten, was sie brauchen, um programmieren zu lernen und sie dann bei der Jobsuche zu unterstützen (gerade Programmierer sind sehr gefragt in Wien).

Wir sind derzeit im Recruiting-Prozess, um die Gruppe für das nächste Semester zu formen.

Die Anforderungen sind:

- Englisch (ability to watch videos in English)

- Hohe Motivation Programmieren zu lernen

Wer Interesse hat, kann sich direkt hier bewerben: http://www.refugeescode.at/?page_id=161 

 

 

3. Higher Education programmes for people of refugee status in Europe at the University of Vienna

The University of Vienna is offering free academic courses for individuals with refugee or asylum seeking status in Austria or another country of the European Economic Area (EEA)1 who have an interest in pursuing University study. The courses run between 2017-2018 and are supported by the European Union's ERASMUS+ programme.

http://mediagovernance.univie.ac.at/open-learning-initiative-programme/


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Restart - Creating Art Spaces for Creatives

Bericht unserer Kollegin Zeynep Ercan über ein spannendes künstlerisches Projekt!

http://www.tedxvienna.at/blog/creating-art-spaces/

 

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Die Plattform Rechtsberatung - FÜR MENSCHEN RECHTE präsentiert die aktualisierte und digitalisierte Fassung des Videowegweisers durch das Asylverfahren! Sie ist in der deutschen Grundversion und der englischen Übersetzung auf der Webpage www.plattform-rechtsberatung.at/videowegweiser abrufbar und als Handy-App via Google Play für Android erhältlich.

Die folgenden 6 Sprachen Arabisch, Dari, Paschtu, Russisch, Französisch und Somali sind in Arbeit und werden, nach und nach auf der Webpage veröffentlicht.

Die Videos und Hörspiele des Videowegweisers beinhalten Basisinformationen über das österreichische Asylverfahren und informieren Betroffene, Freiwillige, im Feld beruflich involvierte und interessierte Menschen über Rechte, Pflichten und Abläufe im Asylverfahren und darüber hinaus. Wichtig: die Videos ersetzen keine fallbezogene Rechtsberatung! Es ist unerlässlich, dass Sie Ihren Klient*innen die nächstgelegenen Rechtsberatungsstellen für tiefergehende Informationen weiterhin und dringend empfehlen!

 

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++Sachspenden für die Mobile Flüchtlingsbetreuung in Niederösterreich++

Für unsere Mobile Flüchtlingsbetreuung in Niederösterreich sind wir auf der Suche nach folgenden Sachspenden: 
 (Kinder-)fahrrädern
 MaxiCosi
 Kinderwägen
 Fußballschuhe

Die Sachspenden können hier abgegeben werden:
NÖWE St. Pölten: Josefstraße 5/4 | 3100 St.Pölten 
Öffnungszeiten: Montag & Donnerstag 09:00 – 13:00 Uhr und Dienstag 12:00 – 16:00 Uhr 
Kontaktiert uns gerne vorab telefonisch: +43 (0) 2742/ 214 38

NÖWE Amstetten: Rathausstraße 4 | 3300 Amstetten
Öffnungszeiten: Montag 09:00 – 15:00 Uhr
Kontaktiert uns gerne vorab telefonisch: +43 (0) 7472/ 229 54

Vielen Dank für eure Unterstützung und bitte teilt diesen Aufruf!

 

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GESUCHT: Buddies für junge Erwachsenen aus Syrien

 

Für unser gemeinwesenorientiertes Integrationsbüro, Basis Zinnergasse in Simmering, suchen wir dringend:

 

Buddies für junge Erwachsene

Speziell für unsere jungen KlientInnen aus Syrien suchen wir Freiwillige, die Zeit und Lust haben um mit ihnen Deutsch zu lernen und gemeinsam Freizeit in Wien zu verbringen. Sie sind erst seit kurzem in Österreich und suchen Anschluss, oft ist es ja nicht so leicht neue Leute in Wien kennenzulernen. Sie würden aber uch gerne deutsche MuttersprachlerInnen kennenlernen, damit sie mehr Deutsch üben können!

 

Nachhilfe für Kinder

Viele Kinder gehen zwar in die Schule, haben aber noch Schwierigkeiten bei Deutsch. Wir suchen für die Kinder NachhilfelehrerInnen, die sie beim Deutsch lernen und bei anderen Fächern in der Schule unterstützen.

 

Bitte einfach ein Mail an angelika.welebil@diakonie.at schicken.

 

Weitere Infos unter: https://fluechtlingsdienst.diakonie.at/

 

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Psychotherapie

Frau Mag. Barbara Wegscheider bietet ab sofort Psychotherapie für jugendliche AsylwerberInnen, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte an.

Zielgruppe: jugendliche AsylwerberInnen und Asylberechtigte von 14 – 18 Jahren, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Kosten: keine, sofern sie über die NÖGKK Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen können

Ort: Familien- und Beratungszentrum des NÖ Hilfswerks in St. Pölten, Steinergasse 2A

Anmeldung bitte unter: 02742/312250

 

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Call for Papers: Bachelor- und Masterarbeiten


Die Region Vorderland-Feldkirch ist ein Zusammenschluss von 12 Gemeinden und der Stadt Feldkirch und liegt im Herzen von Vorarlberg im Rheintal. Im Jahr 2015 haben die Gemeinden Wohnraum für Asylwerber/innen und Bleibeberechtigte geschaffen und mit Integrationsmaßnahmen gestartet. Die Asylwerber/innen werden in dieser Region durch die Caritas der Diözese Feldkirch im Rahmen der Grundversorgung des Landes Vorarlberg versorgt. Wir würden gerne mehr von den Flüchtlingen selbst, aus ihrer Perspektive, erfahren. Forschungsergebnisse könnten in der Planung von Integrationsmaßnahmen berücksichtigt werden.


* Wie geht es den Zugezogenen heute? (Gesundheit, Berufschancen, Spracherwerb, soziale Stellung, Netzwerke, Optionen, Hoffnungen, Ängste, Asylverfahren...)
* Welchen Blick haben sie auf die Aufnahmegesellschaft? Wie positionieren sie sich als neuer Teil dieser Gesellschaft?
* Wie haben sie rückblickend die ersten Monate in Vorarlberg erlebt? Angebote der Gemeinden, Caritas; haben Angebote gefehlt? Evaluierung durch Flüchtlinge.
* Was würden sie dringend brauchen wofür sie aber kein Angebot finden? (alle Lebensbereiche)
* Fremd sein in der Sprache – Fremdsprache, Muttersprache. Umgang, Ziele, Herausforderungen.
* Krankheiten – gibt es Heilmethoden aus den Heimatländern? Werden diese angewendet?
* Vernetzung: Auf welchen Ebenen gibt es Netzwerke in Vorarlberg? Moscheen? Migrantenvereine? Ehrenamtliche? Gemeinden? Wie werden diese Netzwerke genutzt?
* Religion: gibt es Konfliktpotenzial aus Sicht der Flüchtlinge bezüglich Multireligiosität in Vorarlberg? Bedürfnisse? Lösungsvorschläge?
* Traumata: Wie gehen Flüchtlinge mit dem Erlebten um? Tabus? Welche Behandlungsmethoden sind bekannt? Welche Therapien sind akzeptabel für die Communities?
* Wie geht die Gesellschaft in Vorarlberg/im Vorderland mit der Situation um? Welche Auswirkungen haben die aktuellen Flüchtlings- und Zuwanderungsbewegungen auf die Identität der „ansässigen“ Vorarlberger/innen / Vorderländer/innen?
* Wie beeinflussen die aktuellen Migrationsbewegungen die (Zukunfts-)Perspektiven (Sorgen, Ängste, Chancen etc.) in Vorarlberg/im Vorderland?
* Raumforschung: öffentliche Plätze – was wird genutzt? Warum? Wo besteht Bedarf?
* Zukunftsforschung; Kinder- und Jugendliche; Genderforschung, uvm.


Als Methoden der Datenerhebung eignen sich besonders die teilnehmende Beobachtung und (biographische) Interviews, Fokusgruppen-Diskussionen, Expert/inneninterviews, Diskursanalysen etc. (am besten in der Muttersprache der Flüchtlinge, Deutsch/Englisch oder mit Dolmetscher).
Nach Absprache sind ein Fahrkostenersatz bzw. ein (kleines) Honorar für eine Abschlussarbeit möglich. Bitte melden Sie sich telefonisch oder schicken Sie Ihr Konzept (ca. 1 Seite) mit der Forschungsfrage an margot.pires@vorderland.com!

 

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PROJEKTBESCHREIBUNG

COMMIT sucht Patinnen und Paten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge!

Commit ist eine neue Initiative der Caritas der Erzdiözese Wien, die Patenschaften zwischen unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, die in betreuten Wohngemeinschaften untergebracht sind, und hier ansässigen Menschen vermittelt und betreut.

Die Initiative Commit sucht offene und engagierte Menschen aus Niederösterreich (Neudörfl, Wiener Neustadt und Umgebung), die bereit sind Zeit zu schenken, und sich regelmäßig und verlässlich mit einem jungen, geflüchteten Menschen zu treffen. Denn Ankommen bedeutet gerade für junge Flüchtlinge, die ihre Familie auf der Flucht oder bereits im Herkunftsland verloren haben, mehr als die erfolgreiche Flucht aus Krisen- und Kriegsgebieten in ein sicheres Land. Es bedeutet vor allem auch neue Freunde und sozialen Anschluss zu finden.

Das Mindestalter für Paten/Patinnen ist 21 Jahre. Paten/Patinnen werden professionell auf eine Patenschaft vorbereitet und durch das Projektteam von
Commit betreut. Das Mindestalter für Paten/Patinnen ist 21 Jahre. Paten/Patinnen werden professionell auf eine Patenschaft vorbereitet und
durch das Projektteam von Commit betreut. Wie man Pate/Patin werden kann, und welche Begleitung und Unterstützung durch Commit zur Verfügung gestellt wird, erfährt entweder bitte per email oder commit@caritas-wien.at oder besuchen sie die Webpage www.caritas-commit.at!

Veranstaltungen

"Kriminalisierung von Flucht und Fluchthilfe"

Einladung zur Vorstellung der Projektergebnisse der neuen internationalen Studie von Asyl in Not

Am 18. Mai 2017 um 14:30 Uhr
Im Depot – Raum für Kunst und Diskussion, Breite Gasse 3, 1070 Wien
 
Es sprechen:
Michael Genner (Asyl in Not)
Dr. Gabriele Anderl, Historikerin
Dr. Monika Mokre, Politikwissenschaftlerin


Spätestens seit den großen Schiffsunglücken im April 2015 mit mehr als 900 Ertrunkenen, ist die Bekämpfung der „Fluchthilfe-Schlepperei“ zu einem zentralen Thema der EU-Migrationspolitik geworden. Neben der militärischen Bekämpfung durch die Operation EUNAVFOR Med (später Sophia genannt) findet aber schon seit langem eine Verfolgung und Kriminalisierung von Menschen auf der Flucht und denen, die ihnen die Überwindung der Grenzen ermöglichen, statt. Letztere werden äußerst vereinfacht und pauschal als skrupellos und ausschließlich profitorientiert, denen Menschenrechte nichts gelten, an den medialen Pranger gestellt. Seit einigen Monaten unterstellen Frontex und
 italienische Staatsanwaltschaften sogar den privaten Seenotrettungsorganisationen Kontakte mit libyschen „Schleppern“. Sie diskreditieren und kriminalisieren diese NGO´s in der Öffentlichkeit, um sich der lästigen Augenzeugen auf See zu entledigen und den Ankünften Einhalt zu gebieten.

Um dem Wahrheitsgehalt und der Realität des sehr breiten Spektrums von Fluchthilfe bis Schlepperei auf den Grund zu gehen, haben Organisationen aus Deutschland (borderline-europe), Griechenland (Diktio), Italien (Borderline Sicilia) und Österreich (Asyl in Not) in den vergangenen anderthalb Jahren gemeinsam diesen Ausschnitt der EU-Migrationspolitik untersucht:

Angefangen von den zugrunde liegenden internationalen Vereinbarungen, deren bedingte Übernahme in EU-Richtlinien wie das Facilitators Package, und letztendlich in die jeweilige nationale Gesetzgebung. Parallel dazu sind in den vier Ländern Gerichtsverfahren beobachtet und begleitet worden, sowie zivilgesellschaftliche Aktivitäten, die sich gegen die Stigmatisierung von „Fluchthelfern“ richten, zusammengetragen worden. Die in der vorliegenden Dokumentation zusammengefassten Erkenntnisse und Bewertungen werden am 18. Mai 2017 in Berlin, Palermo und Wien parallel vorgestellt.


Ermöglicht wurde dieses transnationale Recherche- und Veranstaltungsprojekt durch die Unterstützung aus dem EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Kontakt: Asyl in Not, Carla Küffner 0680-1481372,
carla.kueffner@asyl-in-not.org

 

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Dankfest

für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit in den Pfarren und Gemeinden der Diözese St. Pölten gemeinsam mit Asylwerber/innen und Asylberechtigten

https://www.caritas-stpoelten.at/aktuell/dankfest/

Herzliche Einladung!

 

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EINLADUNG

Wissenschaftliche Konferenz des Sir Peter Ustinov Instituts

Schaffen wir das?
Zwei Jahre nach dem großen Flüchtlingszustrom

Konferenz: Donnerstag, 18. Mai 2017, 9:00-20:00 Uhr
in der Sky Lounge der Universität Wien
Oskar-Morgenstern-Platz 1, A-1090 Wien

9:00-17:30: Wissenschaftliche Konferenz mit Beiträgen renommierter ForscherInnen

18:00-20:00: Round-Table-Diskussion mit einschlägigen ExpertInnen

Workshops: Freitag, 19. Mai 2017, 9:00-12:00 Uhr
an div. Universitätsinstituten (lt. Programm, Anmeldung erforderlich)

Wie kann eine erfolgreiche Integration von Flüchtlingen in Österreich gelingen? Wie kann Diskriminierung entgegengewirkt und rasche, umfassende Teilhabe am Arbeitsmarkt und am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden? Welche Schritte sind bereits erfolgreich realisiert worden und welche Herausforderungen stehen noch bevor?

Konferenz:
Im Rahmen der Fachkonferenz Schaffen wir das? Zwei Jahre nach dem großen
Flüchtlingszustrom zeigen renommierte internationale WissenschaftlerInnen wie der Migrationsexperte Dirk Hoerder (Arizona State University), die Flüchtlingsforscherin Karin Scherschel (Universität Wiesbaden), der Politikwissenschaftler Phil Triadafilopoulos (University of Toronto) sowie Andreas Peham (DÖW) auf, welche Faktoren für Integration entscheidend sind und vor welchen Herausforderungen Österreich noch steht.

Workshops:
Am 19. Mai finden ab 09:00 Uhr parallel abgehaltene Workshops an verschiedenen Universitätsinstituten statt. Die Bekanntgabe einer ersten und zweiten Präferenz an die Mailadresse anmeldung@ustinov.at ist erforderlich, da maximal 25 Personen an einem Workshop teilnehmen können. Die Zuteilung der freien Plätze erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungseingänge (first come, first serve), weshalb wir um schnellstmögliche Registrierung ersuchen.

Folgende Workshops werden angeboten:
1. Politik und öffentlich-mediale Debatte
Leitung: Prof. Dr. Ruth Wodak
2. Migration – Vielfalt – Einbeziehung: Arbeit mit und an Schulbüchern
Leitung: Dr. Christiane Hintermann
3. Herausforderungen im Beschäftigungsbereich
Leitung: Mag. Winfried Moser, Mag. Marion Hackl & Prof. Dr. Gudrun Biffl
4. Zivilgesellschaft und Diaspora
Leitung: Dr. Vedran Dzihic
5. Mit Eltern im Dialog? Zur Zusammenarbeit mit Eltern in elementarpädagogischen
Einrichtungen unter Berücksichtigung sozio-kultureller und
migrationsspezifischer Aspekte
Leitung: Mag. Maria Fürstaller, Alexandra Csar & Claudia Veigl

Die Teilnahme an der Konferenz und den Workshops ist kostenfrei. Wir freuen uns darauf, Sie bei unserer Konferenz begrüßen zu dürfen!

 

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freiwillig.info - Termine

Das Projekt freiwillig:info zielt auf Wissensweitergabe, Information, Austausch und Vernetzung für Freiwillige in der Flüchtlingshilfe und Integrationsarbeit. Herzliche Einladung zu den folgenden Terminen!

https://www.facebook.com/mehralsflucht/photos/a.758208790977929.1073741828.755108177954657/1013301345468671/?type=3&theater 

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Beratung und Integrationskurse

Der afghanische Kulturverein AKIS ist stolz darauf Ihnen das Beratungs- und Integrationszentrum für afghanische Flüchtlinge zu präsentieren. Das Angebot erstreckt sich von individuellen Beratungsgesprächen bis hin zu Integrationskursen.

Beratungsangebot

Hilfe bei Behördenwegen:

Erklärung von Behördenladungen, Verbesserungsaufträgen, etc.

Information bei Unklarheiten

Unterstützung bei der Verfassung von Briefen und Emails

Information über Bildungsmöglichkeiten

Information über Berufsmöglichkeiten

Beratung bei Konflikten (z.B. in der Nachbarschaft, Schule, innerhalb der Familie, etc.)

Beratung bei der freiwilligen Rückkehr nach Afghanistan

Sonstige beratende Unterstützungen nach vorheriger Absprache

Anfragen und Beratungen können persönlich, telefonisch oder schriftlich erfolgen

Das Beratungsgespräch ist kostenlos, unverbindlich und verständlich in der Muttersprache

Die Beratungen können im Anlassfall und bei vorheriger Anmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten erfolgen.

 

Integrationskurse

In zweiwöchigen Kursen werden die afghanischen Flüchtlinge auf das Leben in Österreich vorbereitet. Wir erklären Ihnen, welche goldenen Regeln sie einhalten müssen, um ein gutes Leben in Österreich aufbauen zu können und nicht in Schwierigkeiten zu geraten.

Abschließend erhalten die Teilnehmer bei bestandenem Test eine Urkunde. Dieser kann als Nachweis der Bemühungen zur erfolgreichen Integration bei diversen Behörden vorlegt werden!

Kurse finden von Montag bis Freitag (außer Feiertagen) statt.

Vormittagskurse: 8 bis 12 Uhr

Nachmittagskurse: 13 bis 17 Uhr

Aus organisatorischen Gründen ist es notwendig, sich rechtzeitig für einen Kurs anzumelden.

Die Kurse finden Geschlechtergetrennt statt, um den bestmöglichen Erfolg zu gewährleisten.

 

Der Verein AKIS blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in der Beratung und Zusammenarbeit mit afghanischen Flüchtlingen zurück.

Adresse: Capistrangasse 10, 4. Stock, 1060 Wien

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit unter +43 699 17 16 86 48

Email: mir.ghousudden@chello.at

 

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Termine für die nächsten Infovorträge für Menschen mit Fluchthintergrund zu den Studienmöglichkeiten an der Universität Wien:
 
im Rahmen von UniOrientiert:
Asylum Seekers/Refugees: How to study at the University of Vienna?
(Vortrag auf Englisch)
Do., 6.4., 9:45 - 10:45,
Ort: Marietta - Blau Saal, Hauptgebäude (HP), Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien
 
im Rahmen der Student Point Infovorträge:
Asylum Seekers/Refugees: How to study at the University of Vienna?
(Vortrag auf Englisch)
Mi., 7.6., 15:00 - 16:30,
Ort: kleiner Hörsaal Tiefparterre, Hauptgebäude (HP), Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien

Institut für Kultur- und Sozialanthropologie
Universitätsstraße 7
4. Stock
A-1010 Wien

E-Mail
Universität Wien | Universitätsring 1 | 1010 Wien | T +43-1-4277-0