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Wahlmodul 3.2.2. Migration – Integration – Asyl

 

240031 VO Rassismen in Theorie und Praxis (3.2.2) – Zur Relevanz der Rassismusforschung für die Kultur- und Sozialanthropologie

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2 Stunde(n), 3,0 ECTS credits

Gabriele Habinger

DI wtl von 06.10.2015 bis 26.01.2016 16.45-18.15 Ort: Hörsaal A, NIG 4.Stock

Inhalte: Trotz seiner Tabuisierung im Gefolge des Zweiten Weltkriegs hat der Rassismus – zum Teil in Form neuer Ausprägungen – nach wie vor in der westlich-europäischen Welt Gültigkeit. Auch für die KSA hat eine Auseinandersetzung mit dem Rassismus – als eine spezifische Umgangsform der westlich-europäischen Gesellschaft mit dem außereuropäischen „Fremden“, aber auch mit den „internen Anderen“ – zweifellos große Relevanz. Aufgrund seiner vielfältigen Ausdrucksformen und weit zurückreichenden Geschichte erweist sich der Rassismus als ein kontroversiell diskutiertes Phänomen. In der LV werden unterschiedliche wissenschaftliche Zugangsweisen und Konzeptionen aufgearbeitet und beleuchtet, begonnen mit der genauen definitorische Abgrenzung des britischen Soziologen Robert Miles bis hin zu Debatten um einen „neuen“ oder „kulturalistischen“ Rassismus oder auch im Hinblick auf das Intersektionalitäts-Paradigma. Weitere thematische Aspekte sind die „Critical Whiteness Studies“ mit ihrem Fokuswechsel hin zum „weißen“ „unmarkierten“ Subjekt, oder auch die rassismuskritischen Beiträge und Analysen der Black Feminists und der postkolonialen (feministischen) Theorie, bis hin zur Hinterfragung des gängigen Kulturkonzepts. Wesentlich erscheint auch eine wissenschaftsgeschichtliche Aufarbeitung im Hinblick auf unser Fach, etwa die frühen Auseinandersetzungen durch Franz Boas, Ruth Benedict oder auch Claude Lévi-Strauss. Ebenso sollen die rassistischen Praktiken maßgeblicher RepräsentantInnen unseres Faches in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts hinterfragt werden, u.a. im Kontext der Etablierung unseres Faches an der Universität Wien.

Methoden: Frontalvorträge, Filmanalyse, Gastvorträge, Pflichtkerntexte, ev. Museumsbesuch

Ziele: Die LV liefert einen Einblick in unterschiedliche theoretische Zugangsweisen und Analysen der Rassismustheorie und –forschung, die in weiterer Folge anhand unterschiedlicher Beispiele genauer beleuchtet werden. Ein zentraler Fokus sind Auseinandersetzungen in der Kultur- und Sozialanthropologie, verknüpft mit interdisziplinären Zugangsweisen. Damit soll eine kritisch-reflexive Aufarbeitung der eigenen Wissenschafts- und Disziplinengeschichte möglich werden, die jeweils in einem größeren gesellschaftlich-historischen Kontext zu analysieren ist. Gleichzeitig soll, basierend auf einer fundierten wissenschaftlichen Auseinandersetzung, eine Handhabe für die antirassistische Praxis möglich werden.

 

240032 VO Einführende Vorlesung in die anthropologische Migrationsforschung (3.2.2)

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2 Stunde(n), 3,0 ECTS credits

Jelena Tosic, Christa Markom

MO wtl von 05.10.2015 bis 25.01.2016 13.15-14.45 Ort: Hörsaal D Unicampus Hof 10 Hirnforschungzentrum Spitalgasse 4

Methoden: Die Vorlesungen werden in medienunterstützten Vorträgen von den LV-Leiterinnen (und zwei GastreferentInnen) durchgeführt.

Auf einer Moodle-Plattform Stellen die LV-Leiterinnen die Unterlagen (Powerpointfolien) und weiterführende Literatur zur Verfügung. Außerdem können die Online-Foren der Plattform zum Austausch und zur Kommunikation genutzt werden.

Ziele: Die Vorlesung wird einen Überblick über die Wissenschaftsgeschichte der anthropologischen Migrationsforschung geben und weiters mit den zentralen Theorien und Begrifflichkeiten sowie Anwendungsbereichen anthropologischer Migrationsforschung vertraut machen. In einem praxisorientierten Schwerpunkt werden insbesondere die aktuellen anthropologischen Forschungen, die dabei angewandten Konzepte und relevante Entwicklungen in Österreich vermittelt.

 

240033 VS Glocal Migration (3.2.2)

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2 Stunde(n), 4,0 ECTS credits

Gabriele Rasuly-Paleczek

DI 06.10.2015 13.15-14.45 Ort: Hörsaal C, NIG 4. Stock; DI 10.11.2015 09.45-13.00 Ort: Hörsaal C, NIG 4. Stock; MI 09.12.2015 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock; DO 10.12.2015 09.45-13.00 Ort: Seminarraum D, NIG 4. Stock; MI 16.12.2015 09.45-13.00 Ort: Seminarraum A, NIG 4. Stock; DO 17.12.2015 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock; FR 18.12.2015 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock

Inhalte: This course will combine empirical research by students (e.g. participant observation and interviews) at ‘hot spots’ of the current refugee crisis (e.g. railway stations, refugee camps, NGOs) as well as media analysis (internet, TV, print media). If possible all involved parties (refugees, politicians, NGOs) should be studied. In addition, key publications (including social anthropological literature) will be discussed.

Methoden: This course will use different approaches: inputs by the lecturer, presentation and discussion of students research result and/ or literature studies.

English will be used as means of communication

Ziele: Due to the current refugee crisis the topic of this course has been changed!

This seminar will now focus in the recent mass scale movement of refugees across Europe. Next to highlighting the causes for the current plight of refugees (reasons of flight, border managements, regulations for asylum status etc.), the various discourses in the public and political domain was well as in national and international media (TV, print media, blogs etc.) will be studied. In addition, the overwhelming response of civil society to support refugees and asylum seekers and the use of social media by NGO and individuals (to organize humanitarian aid) and by refugees to communicate and to orient themselves will be analyzed.

 

240034 VS Theorien und Beispiele transnationaler Migration (3.2.2)

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2 Stunde(n), 4,0 ECTS credits

Carolin Leutloff-Grandits

FR 23.10.2015 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock; DO 19.11.2015 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock; FR 20.11.2015 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock; DO 10.12.2015 09.45-13.00 Ort: Hörsaal A, NIG 4.Stock; FR 11.12.2015 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock; DO 28.01.2016 16.45-20.00 Ort: Hörsaal C, NIG 4. Stock; FR 29.01.2016 09.45-13.00 Ort: Seminarraum D, NIG 4. Stock

Inhalte: Seit Anfang der 1990er Jahre setzt der Begriff „Transnationalismus“ bzw. „Transmigrant“ einen neuen analytischen Rahmen für die Migrationsforschung. Dabei wird davon ausgegangen, dass MigrantInnen aufgrund zunehmender Globalisierung wie auch aufgrund von Rassismus und der Fokussierung auf Nationalstaaten nicht einfach von ihrem Herkunftskontext in den Aufnahmekontext überwechseln und sich hier früher oder später integrieren, sondern dass MigrantInnen fortwährende und flexible Beziehungen zu ihrem Heimatkontext aufrechterhalten. Sie agieren dadurch in einem „transnationalen Feld“, welches die beiden nationalstaatlichen Räume verbindet, und entfalten ganz eigene Handlungslogiken, die sich sowohl auf die auf MigrantInnen zielende Politik und ihre Lebensbedingungen im Aufnahmeland wie auch auf die Situation im Heimatland beziehen. Das transnationales Handeln der MigrantInnen kann sich dabei auf die eigene Identitätskonstruktion bzw. auf ihr Verständnis von Heimat beziehen, auf Familienbeziehungen, auf politisches Wirken oder auch auf wirtschaftliche Agitationen im Heimatkontext. Dabei wird davon ausgegangen, dass dieses Wirken im Herkunftsland auch immer eine Reflexion auf die von Migranten angetroffene Situation im Aufnahmeland ist.

Methoden: Medienbegleitete Kurzvorträge der Lehrenden wie auch der Studierenden, Nutzung der Moodle-Lehrplattform. Großer Wert wird auf die Diskussion der Seminarthemen gelegt.

Ziele: Im Seminar sollen verschiedene Theorien des Konzeptes „Transnationalismus“ diskutiert wie auch eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Theorien geleistet werden. Auf welche Bereiche bezieht sich Transnationalismus und wie entsteht dieser? Wie agieren TansmigrantInnen, und welche MigrantInnen sind nicht als TransmigrantInnen zu bezeichnen? Wie lässt sich transnationale Migration untersuchen und wie wird Transnationalismus gesteuert? Welche Genderdimensionen berücksichtigt die Transnationalismusforschung? Wie steht Transnationalismus zu Konzepten wie „Lokalität“, Mobilität und „Staatsbürgerschaft“?

Hierfür werden verschiedene empirische Beispiele aus der Transnationalismusforschung herangezogen wie LibanesInnen an der Elfenbeinküste, MarrokanerInnen in Paris, SenegalesInnen in New York, Pingstlergemeinden in den Niederlanden, AlbanerInnen in der Schweiz und in Österreich etc.

 

240035 VS Dimensionen von Flucht: anthropologische Perspektiven auf Theorien, Methoden und Politiken (3.2.2)

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2 Stunde(n), 4,0 ECTS credits

Jelena Tosic , Susanne Binder

MI 07.10.2015 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock; MI 21.10.2015 09.45-13.00 Ort: Hörsaal C, NIG 4. Stock; MI 28.10.2015, 04.11.2015 und 18.11.2015 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock; MI 16.12.2015 09.45-13.00 Ort: Hörsaal C, NIG 4. Stock; DO 28.01.2016 09.45-13.00 Ort: Übungsraum (A414) NIG 4. Stock

Inhalte: Fluchtbewegungen wurden in der sozialanthropologischen Forschung lange ausgeblendet. Die sozial- und kulturanthropologische Auseinandersetzung mit Menschen und Gemeinschaften, die sich in der Regel der eindeutigen Zuordnung von Kultur und Raum (Nationalstaat) entziehen, hat wesentlich zur kritischen Hinterfragung und zum Wandel des Kulturbegriffs beigetragen. „Heimaten“, „Zugehörigkeiten“, „Loyalitäten“, „Traditionen“, „Gemeinschaften“ werden durch plurale und transnationale kulturelle und räumliche Bezugspunkte und Netzwerke transformiert und konstruiert. Sie bilden ein Spannungsfeld mit den nationalstaatlichen Dogmen der kulturellen Homogenität oder der „Multikulturalität“.

Nach einer thematischen und begrifflichen Verortung von „Flucht“ im Rahmen der Migrationsforschung sowie einem Einblick in die österreichische Asylpolitik werden die relevanten theoretischen Diskurse und Forschungsdimensionen thematisiert und an Fallbeispielen diskutiert: Identität, Globalisierung, Integration, Heimat, Transnationalismus, Gender.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage der Repräsentation, da durch die institutionelle, mediale und diskursive Passivierung Asylwerbende und Flüchtlingen oft das Potential von Selbstbestimmung, Selbstorganisation und Selbsthilfe abgesprochen wird.

In thematischen Blöcken wollen wir uns mit dem Gesamtthema auseinandersetzen (pro Lehrveranstaltung werden je zwei Blöcke abgehalten):

*) Forced Migration als spezielle Form der Migration; *) Begriffsklärungen; *) Überblick über die österreichische Asylgesetzgebung; *) Festung Europa und die Mittelmeerkrise; *) Flucht im Kontext der Globalisierung; *) Sozialanthropologische Theorien zum Thema Flucht und Exil; *) Flucht und Identität; *) Genderspezifische Ansätze; *) Flüchtlinge und Asylwerbende in den Medien; *) Nach der Flucht „Integration“, Repatriierung, „Heimat“ und Transnationalismus; *) Narrating Exile and Flight: Interviews/Gespräche mit Betroffenen; *) Berichte aus der Praxis in der Flüchtlingsarbeit

Methoden: Die unterschiedlichen Themen werden in Gruppen von den Studierenden aufbereitet, diskutiert, präsentiert und in einer schriftlichen Arbeit festgehalten (ein Frageleitfaden und Literaturvorschläge werden bereit gestellt, kleine empirische Erhebungen sind in manchen Blöcken erwünscht). Filmbeispiele und Filmanalyse.

Ziele: Die Lehrveranstaltung hat das Ziel, Studierende mit dem Forschungsfeld der anthropologischen Forced Migration Studies vertraut zu machen. Abgesehen von den theoretischen Diskursen und methodischen Fragen, werden in der Lehrveranstaltung auch praxisorientierte Aspekte angesprochen, nicht zuletzt wegen der besonderen Bedeutung dieses Feldes als potentiellen Arbeitsfeldes für AnthropologInnen. Die Lehrveranstaltung bietet den Studierende außerdem die Möglichkeit Pilot-Forschungsvorhaben durchzuführen, welche potentiell eine Grundlage für eigenständiges, wissenschaftliches Arbeit sein können (Interviews, Medienkritik etc.). Die systematische Verwendung ethnographischer Fallbeispiele trägt dazu bei, dass Studierende das Thema Flucht im Kontext der Forschungspraxis verorten und somit die theoretischen Aspekte sinnvoller hinterfragen können.

 

Wahlmodul 3.2.1 Interkulturelle Anwendungsfelder in Organisationen und Projekten

 

240012 VO Einführung in die transkulturelle Kommunikation

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2 Stunde(n), 3,0 ECTS credits

Martina Steiner

MI wtl von 07.10.2015 bis 27.01.2016 11.30-13.00 Ort: Hörsaal III NIG Erdgeschoß

Inhalte: In der Lehrveranstaltung werden die theoretischen und empirischen Ansätze zur Erforschung der intra-, inter-, und transkulturellen bzw. internationalen Kommunikation angesprochen. Ausgehend von einer Anthropologie der Kommunikation, d.h. der Analyse des Zusammenhangs zwischen Formen der Kommunikation und den daraus entstehenden sozialen und politischen Strukturen, werden geopolitische Unterschiede in der kommunikativen Praxis im Zusammenhang mit den Themen Migration/ Integration/ Partizipation und Konfliktforschung aufgeschlüsselt.

Durch die Vorlesung sollen die unterschiedlichen verbalen Kommunikationsformen differenziert werden, um die Sprachcharaktere mit den jeweiligen Kommunikationsmustern und gesellschaftlichen Hintergründen zu benennen.

Kommunikationsräume und die Dimensionen der Vergesellschaftung haben sich in ihrer Wertigkeit und Dichte verschoben und bilden die Grundlage für Konflikte. In diesem Zusammenhang werden die sowohl intra- als auch interkulturell unterschiedlichen Formen der Streitkultur besprochen und deren Kompatibilität bzw. Inkompatibilität analysiert.

Transkulturelle Kommunikation bedarf der grenzüberschreitenden Übersetzung nicht nur auf verbaler Ebene, aber auch unter Berücksichtigung der bisher angesprochenen Aspekte der Kommunikation als prozesshaften d.h. sich verändernden Vorgang.

Transkulturelle Kommunikation wird als soziopolitisches „Werkzeug“ der Interaktion und zur kultur- und sozialanthropologischen Forschung unter Einbeziehung der Kultur als Kognitionsmatrix und als Regulativ für Kommunikationsnetzwerke besprochen. Zeichen, Symbole, verbale und nonverbale Sprache werden nach kultursemiotischen Konzepten und Methoden analysiert. Ein wichtiger Aspekt in dieser Betrachtung ist der Zusammenhang von Sprache und Identität, bzw. von Selbstzuschreibung und Fremdzuschreibung als Grundlage für Diskurs- und Textanalysen in der sozial- und kulturanthropologischen Arbeit. Ein relevanter Aspekt in dieser Betrachtung ist die Bedeutung der virtuellen Kommunikation sowohl im intra- als auch im transkulturellen Kontext unter Einbezug der Globalisierungsdebatte.

Methoden: Der theoretische und empirische Diskurs zum Thema wird durch Power Point Folien gestützt von der Vortragenden eingeleitet und interaktiv weiterentwickelt und kritisch hinterfragt.

Ziele: Es soll ein Überblick über die Thematiken und Methodenansätze zur Analyse der transkulturellen Kommunikation geschaffen werden.

 

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240516 SE Transnational Migration: Challenges & Blind Spots (P4)

Frau Prof. Dr. Ayse Caglar / 10 ECTS

Description and Aims: This course aims to assess the usefulness, limitations, and challenges of the transnational migration paradigm in the current historical conjuncture. For 20 years ago, in its initial formulation, transnational paradigm for the study of migration, challenged the researchers in multiple disciplines to rethink their approaches to immigration, ethnicity, nationalism, gender, class and status, racialization, religion, globalization, and family studies. Since that time there has been a rapid growth of multi-disciplinary scholarship what has sometimes been called 'transnational studies' and various agencies including the World Bank and several non-governmental organizations all around the globe began to celebrate transnational migrants as heroes of development. The aim of this course is to reflect on the relationship between the transnational migration paradigm and fundamental structural and cultural changes that are reconfiguring the conditions of migration, including its directionalities, actors, systems of governance, social movements, and academic frameworks of study. The course will focus on the different kinds of institutions involved in this process and their change in time; concentrate on the key concepts of transnational migration perspectives, like ethnicity, community, locality, sovereignty, and multiple membership. One of the main objectives of this course is to analyse the interface between migrant formations and the state and the challenges transnational migration poses to religious and political formations, citizenship schemes, agencies of development, and to urban politics.

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Institut für Kultur- und Sozialanthropologie
Universitätsstraße 7
4. Stock
A-1010 Wien

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